Ein Steak trägt ein Gewicht, das nur wenige Gerichte haben.
Gegen Ende eines italienischen Menüs — nach dem Antipasto, nach der Pasta — kommt oft der Moment, in dem man noch einen Teller möchte, etwas Substanzielles. Für genau diesen Moment gibt es im Bello Vero das A5 Japanische Schwarze Wagyu-Steak, 150g.
Das Fleisch kommt von Ginkakuji Onishi, Kitashirakawa
Das Wagyu, das wir servieren, ist Japanisches Schwarzes Rindfleisch der Güteklasse A5, bezogen vom Hauptgeschäft Ginkakuji Onishi in Kitashirakawa — eine Metzgerei an der Shirakawa-dori, nördlich des Ginkakuji, seit Langem die Adresse, der Kyotos Hotels und traditionelle Restaurants in Sachen Wagyu vertrauen.
Weil das Geschäft nur wenige Gehminuten von uns entfernt liegt, kommt das Fleisch am selben Tag bei uns an, in bester Kondition. „Das heutige Wagyu ist besonders gut in diesem Teilstück", heißt es dann — und genau das bereiten wir zu. Güteklasse, Herkunft und die Person, die es ausgewählt hat: alles bekannt.
150 Gramm — das richtige Maß
Viele denken beim Wort Wagyu-Steak an ein Stück von 300 oder 400 Gramm, massiv, beinahe feierlich. In einem italienischen Menü, nach Antipasto und Pasta, passt 150g besser. Es fügt sich in den Rhythmus des Essens ein.
Genug, um als Einzelperson entspannt aufzuessen. Genug, um es zu zweit zu teilen, ohne dass jemand hungrig bleibt. Genau zwischen Vorspeise und großem Hauptgang.
A5 Japanisches Schwarzes Wagyu-Steak, 150g — 6 800 ¥
Bezogen von Ginkakuji Onishi, Kitashirakawa. Standardmäßig medium rare; Garstufe auf Wunsch angepasst.
Rosmarin und schwarzer Pfeffer — mehr nicht
Wagyu braucht keine aufwendige Sauce. Die Süße des Fetts, das Aroma des Fleisches tragen das Gericht ganz von allein. Im Bello Vero wird es mit Steinsalz und schwarzem Pfeffer gewürzt, scharf angebraten und mit einem Zweig Rosmarin abgerundet. Mehr nicht.
Dazu: Kartoffeln in der Schale geröstet — außen knusprig, innen weich und mehlig. Der Wagyu-Saft läuft in die Kartoffeln; man isst beides zusammen. Ein schlichtes Vergnügen, und schwer, damit aufzuhören.
Der passende Wein
Zum Wagyu gehört ein Rotwein. Ein strukturierter Toskaner, ein fülliger Piemonteser — die Klassiker funktionieren, und das Team empfiehlt gerne eine passende Flasche. Wein gibt es bei uns nur in der Flasche — ideal, um ihn über den Verlauf eines Essens hinweg zum Wagyu-Secondo zu begleiten.
Das Bello Vero öffnet ab 13 Uhr und hat durchgehend bis zum Abend geöffnet. So kann man das Wagyu und eine Flasche Rotwein auch bei einem späten Mittagessen bestellen — ein kleiner Luxus nach einem Vormittag am Ginkakuji.
Zu Fuß vom Ginkakuji
Verlassen Sie den Ginkakuji und gehen Sie Richtung Norden — über den Philosophenweg oder die Shirakawa-dori. In 10 bis 15 Minuten sind Sie im Viertel Kitashirakawa. Mit dem Stadtbus steigen Sie an der Haltestelle „Kitashirakawa" aus; von dort sind es zwei Minuten zu Fuß.
Nach der Besichtigung möchte man Wagyu — aber nicht als Yakiniku, nicht als Sukiyaki, sondern eher westlich. Wagyu an einem italienischen Tisch ist genau diese Option.
📍 64-17 Kitashirakawa Kubota-cho, Sakyo-ku, Kyoto
🕐 Di–So 13:00–22:00 (L.O. 21:30) / Montags geschlossen
Bushaltestelle „Kitashirakawa" — 2 Min. zu Fuß / Ginkakuji — ca. 15 Min. zu Fuß
📷 Reservierung: Instagram DM @bellovero_kyoto